Woche 9/10 – Vorbereitung auf den Venloop


Vorbereitungswoche Nummer Neun begann mit Rückenschmerzen. Ich habe mir dabei jedoch nicht viel gedacht und es auf die Nachwirkungen des berden Voorjaarsloop geschoben. Montagabend ging es daher trotz Rückenschmerzen für 5km aufs Ergometer.


Dienstag waren dann aber die Rückenschmerzen so stark, dass ich zur Osteopathin nach Metgesheide gefahren bin. Ausgerechnet so kurz vor dem Venloop hatte ich mir noch das ISG-Syndrom eingefangen. Das Iliosakralgelenk, welches die untere Wirbelsäule mit dem Becken verbindet, war aufgrund von Über- und Fehlbelastungen maximal blockiert. Frau Hilgenfeld legte Hand an und knetete, kniff und massierte bis mir die Tränen in den Augen standen. Abschließend wurden meine Oberschenkel noch einer Elektrotherapie unterzogen und danach ging es in ein heißes, mit Jentschura basischem Salz gefülltem Bad.


Am nächsten Morgen fühlte ich mich schon wieder wie neu geboren. Abends war die Verlockung groß eine kleine 5km Runde zu laufen, aber Frau Hilgenfeld hatte mir Lauf-Verbot erteilt. Daher habe ich nur noch mein Medical Fitness Programm durchgezogen.

Donnerstag ging es früh morgens wieder in die Praxis zu Frau Hilgenfeld. Eine Stunde Elektrotherapie stand auf dem Programm. Meine Osteopathin war zufrieden mit meiner schnellen Genesung und gab mir grünes Licht wieder ein wenig Sport zu machen.
Abends ging es dann für 5km auf den Crosstrainer. Ich habe mich im Vergleich zu Dienstagmorgen wie ein neuer Mensch gefühlt.


Freitag gab es dann die Startnummer für den Venloop. Am Dienstagmorgen dachte ich noch, dass der Start beim Venloop utopisch sei, doch Freitagabend sah die Welt schon wieder ganz anders aus. Jetzt fange ich langsam an daran zu glauben, dass ich wirklich am 25. März in Venlo meinen ersten Halbmarathon laufen werde.



Samstagmorgen ging es dann zuerst in den Retailpark nach Roermond (Niederlande) um im Intersport Mega-Store letzte Besorgungen für den Venloop zu machen.
Auf dem Rückweg machte ich einen Zwischenhalt in Dülken und spulte 1 Stunde Aqua-Jogging ab. Das warme Wasser und die sanfte Bewegung taten meinen Muskeln und Gelenken sehr gut.


Sonntag bin ich dann, zusammen mit der besten Ehefrau von allen, zum Schwitzen ins Finlantis nach Kaldenkirchen gefahren. Der Minzöl-Aufgus war das Beste vom ganzen Tag! Zurück in den eigen vier Wänden, habe ich mein Medical Fitness Programm durchgezogen und bin danach 5km gelaufen.


Wochenfazit: Vielen Dank an meine Osteopathin Brigitte Hilgenfeld. Ohne sie, wäre der Traum von meinem ersten Halbmarathon vermutlich in der vorletzten Trainingswoche ausgeträumt gewesen.
Ich habe dem Hoka One One Clayton 2 noch eine Chance gegeben, bin aber immer noch sehr unzufrieden mit dem Schuh.

Hier gehts zu meinem Schuhtest-Video:



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